Moderiert von Red Zac-Stimme Andi Woerz und Hans Gschwindl bot sich den Besuchern ein umfassender Einblick in das Elektro-Imperium der Familie Mörth, welches inzwischen fünf Filialen in Niederösterreich (Stammsitz Kammersdorf,Mistelbach,Laa/Thaya, Gänserndorf, Hollabrunn) sowie zwei Niederlassungen in Wien (23. Bezirk und das Miele-Center im 15. Bezirk) umfasst. Daneben stand freilich auch die Familie - samt dritter Generation – und das Hollabrunner-Verkaufsteam im Mittelpunkt.
Mörth: „Ein Standort in Tulln oder Stockerau wäre noch interessant“
Den heftigsten Applaus erntete aber der Chef selbst, der einen - sehr ehrlichen - Rückblick auf die bewegte Unternehmensgeschichte lieferte. Nebst den vielen Erfolgen, blieben nämlich auch Misserfolge wie der Mega-Mörth im Gasometer nicht ausgespart. „Wir haben gedacht, wir schleppen das Schiff. In Wirklichkeit war’s aber ein maroder Tanker. Wir haben zwar keine Miete oder Betriebskosten gezahlt, aber trotzdem genug Geld in das Abenteuer rein gesteckt“, resümiert Wolfgang Mörth.
Mörth selbst hat das Unternehmen 1972 von seinen Eltern übernommen, inklusive zehn Mitarbeitern - heute beschäftigt man 125 Mitarbeiter. Ebenfalls nicht allgemein bekannt: Neben den Elektro-Filialen betreibt man seit 1998 in Laa/Thaya auch eine Tennishalle. „Keine Ahnung warum, aber ich wollte damals irgendetwas in Sachen Freizeit machen.“
Und auch für die Zukunft scheint man mit großen Plänen gerüstet. „Mit Hollabrunn haben wir die Kurve komplettiert. Mit einem Standort in Tulln beziehungsweise Stockerau oder Korneuburg würden wir auch den geografischen Kreis der Filialen schließen“, so Mörth.
Neue Filialen hin oder her: Ganz besonders möchte er sich aber, so der sichtlich um Fassung ringende Firmenchef bei seinen Abschiedsworten, „bei meiner Familie bedanken. Bei allen, auch bei meinen Schwiegertöchtern. Ohne die Leute geht es einfach nicht, vieles wäre ohne ihre Hilfe nicht möglich.“


